Die Bevölkerung Uruguays setzt sich zum größten Teil aus Nachkommen europäischer Einwanderer, zu 8 % aus Mestizen und zu etwa 4 % aus den Nachkommen afrikanischer Sklaven zusammen. Die europäischen Einwanderer waren vorwiegend Spanier und Italiener, nur ein sehr geringer Teil kam aus Deutschland. Die indianischen Ureinwohner des Landes wurden bis zum 19. Jahrhundert beinahe ausgerottet. In der letzten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen Einwanderer aus den Nachbarstaaten aufgrund des repressiven Regimes der jeweiligen Länder. Uruguay gehört zu den lateinamerikanischen Ländern mit dem größten Anteil der Mittelklasse an der Bevölkerung und ist weitgehend ein europäisch beeinflusster Wohlfahrtsstaat. Rund 90 % der Bevölkerung lebt in den Städten und davon etwa 40 % in der Hauptstadt Montevideo.