Das Gesundheitswesen in Uruguay ist besser als in den meisten lateinamerikanischen Ländern. Dennoch gibt es außerhalb der Hauptstadt Montevideo, insbesondere in ländlichen Gebieten, kaum Ärzte und die medizinische Versorgung weicht stark von den Standards in der Stadt ab. Die öffentlichen Krankenhäuser des Landes sind kostenlos und ermöglichen jedem Bürger aus jeder Bevölkerungsschicht medizinisch versorgt zu werden. Die Ärzte und deren Personal verfügen über eine gute Ausbildung, jedoch sind in den Krankenhäusern lange Wartezeiten zu verzeichnen. Private Krankenhäuser werden von den monatlichen Beiträgen der Versicherten finanziert und haben eine modernere Ausstattung als die öffentlichen Kliniken.
Für die Einreise nach Uruguay sind Impfungen weder empfohlen noch vorgeschrieben. Allerdings sollten Reisende dies vorab mit dem Hausarzt abklären und sich gegebenenfalls impfen lassen. Zudem ist die Mitnahme einer Reiseapotheke äußerst ratsam.